Dienstag, 13. Januar 2009

Brenngel oder Bioethanol?

Vor- und Nachteile von Bioethanol und Brenngel

Sehr häufig stehen die stolzen Besitzer eines Dekokamins vor der Frage welches Brennmittel für Sie das Richtige sei. Vorab: die meisten Gelkamine oder Ethanolkamine können mit beiden Brennmitteln betrieben werden.

Brenngel

Bei der Verwendung von Brenngel hört man oft, das es unangenehm riecht. Es gibt deutliche Qualitätsunterschiede: bei einigen sind Zusatzstoffe enthalten, die die Farbe der Flamme verändern. Andere haben sogar einen Knistereffekt, um das Verbrennen von echtem Holz zu simulieren. Probieren Sie verschiedene Brenngelsorten aus, bevor Sie sich mit größeren Mengen einer Sorte eindecken.

Bioethanol

Bioethanol (auf Basis von Bioalkohol) verbrennt im Gegensatz zu Brenngel rückstandsfrei. Auch hier gibt es verschiedene Qualitäten, die dann auch die Preisunterschiede ausmachen. Von der Verwendung des Bioalkohols von der Tankstelle (E85) ist abzuraten. Dieser besteht nur zu 85% aus Bioethanol und zu 15% aus Benzin. Bei der Verbrennung werden somit auch schädliche Dämpfe freigesetzt. Bioethanol für Dekokamine wird oft mit Wasser versetzt. Je mehr Wasser beigemengt ist, desto schneller verbrennt dieses Brennmittel.

Geruchsbelästigung

Sollten beim Betrieb des Kamins störende Gerüche auftreten, sollten Sie überprüfen, ob das verwendete Brennmittel Zusatzstoffe enthält, die bei der Verbrennung geruchsintensive Gase entwickelt. Probieren Sei einfach beim nächsten mal ein anderes brennmittel von einem anderen hersteller aus.

Ein weitere Grund kann Keramikholz sein. Wenn dieses direkt in die Flammen gelegt wird, verrußt das Keramikholz und kann unangenehm riechen.

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